Bestattungen STANGL 
Jahnweg 5, 84359 Simbach a. Inn     Telefon: +49 (0) 8571 - 2665 

Feuerbestattung 

Die Feuerbestattung ist die Einäscherung eines Verstorbenen in einem Sarg und die spätere Beisetzung der Aschenreste in einer Urne.
Viele sehen in der Feuerbestattung Vorteile im Bezug auf Umweltfreundlichkeit und leichtere Pflege der Gräber. Eine besondere Verfügung ist dazu notwendig. Der Verstorbene muss zu Lebzeiten eine handschriftliche Bekundung über den Wunsch der Feuerbestattung abgeben. Sollte dies nicht geschehen sein, genügt auch eine sinngemäße Erklärung

Download: Erklärung über die Feuerbestattung

der Angehörigen. Ein Formular hierfür erhalten Sie bei uns.
Eine Mitgliedschaft in einem Feuerbestattungsverein ist nicht notwendig.

Urnen werden in unserem Raum in der Regel, sofern auf dem jeweiligen Friedhof vorhanden, in Urnengrabstätten, in Urnennischen aber auch in herkömmlichen Grabstätten für die Erdbestattung beigesetzt.

 

 Formalitäten:

Alle notwendigen Formalitäten für die Feuerbestattung werden von uns erledigt:

  • wir besorgen die notwendige polizeiliche Unbedenklichkeitsbescheinigung am Sterbeort
  • wir kümmern uns um die benötigte Urnenanforderung bei der zuständigen Friedhofsverwaltung
  • wir leiten die notwendigen Dokumente an das jeweilige Krematorium weiter

 

Ablauf der Überführung/Kremation:
Für die Kremation gibt es spezielle einfache Massivholzsärge, es kann aber auch jeder andere Sarg mit einem entsprechenden Umweltsiegel verwendet werden. Die Särge in unserem Angebot sind ausnahmslos zur Feuerbestattung geeignet. Nach dem Einsargen und dem Erledigen der nötigen Formalitäten erfolgt die Überführung ins Krematorium. Unser Partnerunternehmen ist das Krematorium in Eggenfelden, aber auch in jedes andere Krematorium wie z.B. Vilshofen, Traunstein, Salzburg oder München kann überführt werden.
Dort findet dann die eigentliche Kremation statt (üblicherweise ohne Trauerfeier, wenn gewünscht ist dies natürlich auch möglich). Der Verstorbene wird im Sarg dem Feuer übergeben.

Findet die Beisetzung etwa im Raum des Landkreises Rottal-Inn statt, wird die Urne durch Bestattungen Stangl abgeholt (maximal 3 Werktage nach der Überbringung ins Krematorium), da unserer Erfahrung nach die meisten Angehörigen die persönliche Abholung durch den Bestatter einem Postversand vorziehen und dadurch auch keine Mehrkosten entstehen.
Bei weiter entfernten Beisetzungsorten wird die Urne per Postexpress zum Friedhof versandt, wo die Urne beigesetzt werden soll.
Bei Eintreffen der Urne an diesem Friedhof werden Sie vom dortigen Friedhofswärter oder von uns verständigt
(Krematorium Eggenfelden: 5-7 Werktage bis Eintreffen der Urne am Zielfriedhof).

 

 Für die Trauerfeier / Urnenbeisetzung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Trauergottesdienst in der Kirche, anschl. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof
  • der Trauergottesdienst kann auch zeitlich getrennt von der Urnenbeisetzung stattfinden,
    wenn zum Beispiel die spätere Urnenbeisetzung im Familienkreis gewünscht wird
  • Trauerfeier und Urnenbeisetzung direkt auf dem Friedhof
    (zum Beispiel mit Pfarrer oder Trauerredner)
  • Trauerfeier im Krematorium, Urnenbeisetzung auf dem Friedhof
  • stille Verabschiedung am Grab
  • und noch viele weitere Möglichkeiten, die wir jeweils mit Ihnen besprechen / abstimmen

 

Feuerbestattung: Fragen und Antwortenund Antworten

 Warum Feuerbestattung?

  • alleinstehende Menschen befürchten, dass nach ihrem Tod keine Grabpflege mehr erfolgt
  • junge Menschen haben ihren Lebensmittelpunkt nicht mehr dort, wo ihre Eltern lebten
  • hohe Friedhofgebühren für Erdbestattungen machen die Feuerbestattung attraktiver  
  • die katholische Kirche stellt die Feuerbestattung der Erdbestattung gleich
  • Menschen wählen die Bestattungsart auch nach ökologischen Gesichtspunkten
  • durch die Mobilität der Bevölkerung erhöht sich der Anteil der Personen, die aus familiären, traditionellen oder religiösen Gründen die Feuerbestattung gewählt haben.  

 

Wie hoch ist der Anteil der Feuerbestattung in Deutschland?  

Der Anteil der Feuerbestattung nimmt permanent zu. Er liegt heute bei über 54,5% aller Bestattungen. Im Jahre 1997 lag der Anteil bei 38,8% im Jahre1994 bei 32,5%.

 

Wird der Sarg mit verbrannt?  

Ja, abgesehen von der rechtlichen Bestimmung, dass Verstorbene nur in einem Sarg eingeäschert werden dürfen, erfüllt der Sarg bei der Feuerbestattung wichtige Funktionen. Der Verstorbene kann nur in einem Sarg korrekt eingebettet werden, die Beschickung mit der Einfahrmaschine erfordert ein Behältnis und der Sarg liefert die Energie für den Verbrennungsvorgang.

 

Wie läuft eine Einäscherung ab?  

Die Einäscherung findet in einem aus Schamottesteinen gemauerten Ofen statt. Bevor ein Sarg mit dem Verstorbenen eingefahren werden kann, muss der Ofen auf eine Mindesttemperatur von 850 Grad gebracht werden. Bei dieser Temperatur glühen die Ofensteine hellrot und der automatisch eingefahrene Sarg entzündet sich durch die große Hitze sofort von selbst. Während der Verbrennung wird auf Sarg und Leichnam keine Flamme gerichtet. Lediglich die Verbrennungsluftzufuhr wird gesteuert. Sarg und Körper verbrennen in ca. 60 Minuten. Die nächste Beschickung des Ofens kann erst erfolgen, wenn die Asche des zuvor eingeäscherten Leichnams durch einen automatischen Vorgang aus dem Ofen genommen wurde. Dieser Vorgang wird elektronisch überwacht und ist Voraussetzung zur Freigabe der Ofentüre für die nächste Einäscherung.

 

Wie wird sichergestellt, dass der richtige Verstorbene eingeäschert wird?  

Um jede Verwechslung auszuschliessen, muss der Sarg bei Einlieferung bereits deutlich mit dem Namen und den persönlichen Daten des Verstorbenen gekennzeichnet sein. Bei der Übernahme durch unsere Mitarbeiter werden diese Daten kontrolliert, mit den Papieren verglichen und in das Einäscherungsbuch eingetragen. Jedem Eintrag ist eine fortlaufende Nummer zugeordnet. Diese Nummer ist auch auf einem durch die Ofenhitze nicht zerstörbaren Schamottestein eingeschlagen, der sofort nach der Eintragung am Sarg befestigt wird. Dieser Stein geht bei der Verbrennung mit durch den Ofen und verbleibt dann in der Asche. Dadurch ist die Asche nach der Verbrennung immer zweifelsfrei identifizierbar.

 

Woraus bestehen Sarg und Zubehör?  

Alle Materialien, die zur Feuerbestattung verwendet werden, unterliegen den Vorschriften der VDI 3891. Hierin ist insbesondere geregelt, dass der Sarg aus Vollholz hergestellt sein muss und dass Lacke, Beizen und Textilien bei der Feuerbestattung keine umweltgefährdenden Stoffe entstehen lassen dürfen.

 

Ist eine Feuerbestattung kostengünstiger als eine Erdbestattung?

Grundsätzlich sind auch bei der Feuerbestattung die selben Dinge notwendig wie bei der Erdbestattung. Die Beratung des Bestattungsunternehmens, die Versorgung von Verstorbenen, die Überführung, die Erledigung von Formalitäten, der Sarg, die Trauerfeier, Blumen und Dekorationen, Zeitungsanzeigen und Drucksachen. Den Kosten für die Grabarbeiten bei der Erdbestattung stehen die Kosten für die Einäscherung gegenüber. Die Kosten werden sich in der Regel die Waage halten. Genaueres erfahren Sie durch ein unverbindliches Vergleichsangebot bei uns.